Essener Senioren Gemeinschaft e.V.

Satzung und Abteilungsordnung

Satzung

(Stand: 02.02.2016)

§ 1 Name - Sitz - Geschäftsjahr

1.   Die am 28. Februar 1985 gegründete Essener Seniorengemeinschaft für Sport und Freizeit e. V. –
      im Folgenden „esg“ genannt - ist die Gemeinschaft von Seniorinnen und Senioren zur Ausübung
      gemeinsamer sportlicher und freizeitlicher Aktivitäten.

1.1 Die esg führt eine Abteilung für ambulanten Behindertensport (Rehabilitationssport). Der Zweck
      der Abteilung wird in einer Abteilungsordnung geregelt.

1.2  Die esg hat ihren Sitz in Essen und ist in das Vereinsregister eingetragen.

1.3  Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

2.    Die esg ist Mitglied des Rheinischen Turnerbundes e. V., des Schwimmverbandes Nordrhein-
       Westfalen e.V., des Behinderten- und Rehabilitationssportverbandes Nordrhein-Westfalen e.V.
       (BRSNW) und des Essener Sportbundes e.V. (ESPO).

        Die esg kann sich gleichartigen Vereinen und Verbänden anschließen; sie darf aber dadurch ihre
        Selbstständigkeit nicht aufgeben.

 

§ 2 Aufgaben

Die esg verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Die esg ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zwecke der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen, begünstigt werden. Die Organe der esg arbeiten ehrenamtlich.

Die esg ist politisch und weltanschaulich neutral.

 

§ 3 Zweck

Zweck der esg ist es, in möglichst vielfältiger Weise zum Wohle älterer Menschen tätig zu werden:

- zum Besten ihrer Gesundheit

- ihres körperlichen, geistigen, seelischen und sozialen Wohlbefindens

- zur Pflege ihnen gemäßer sportlicher und freizeitlicher Aktivitäten im weitesten Sinne

- zur Förderung mitmenschlicher Beziehungen

- durch Errichtung von Begegnungsstätten zur Betreuung älterer Menschen

- die Interessen ihrer Mitglieder gegenüber Staat, der Gemeinde und in der Öffentlichkeit
  zu vertreten

- durch Aufnahme von Beziehungen zu sportmedizinischen und kulturellen Einrichtungen

 

§ 4 Mitgliedschaft - Austritt - Ausschluss

1.   Mitglied der esg kann jede Person werden, die in der Regel nicht unter 50 Jahre alt sein soll.
      Es gibt aktive und passive Mitglieder.

      Die Aufnahme in die esg setzt einen schriftlichen Antrag voraus, über den der Vorstand
      entscheidet.

2.    Die Mitgliedschaft erlischt durch freiwilligen Austritt, durch Ausschluss, durch Auflösung oder
       durch Tod des Mitgliedes.

2.1  Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand,  er ist nur
       zum 30. Juni und 31. Dezember eines jeden Jahres unter Einhaltung einer
       Kündigungsfrist von drei Monaten möglich.

2.2  Der Ausschluss wird durch Beschluss des Vorstandes bewirkt. Ausschließungsgründe sind:

- grober Verstoß gegen Zweck und Ziele der esg

- schwere Schädigung des Ansehens und der Belange der esg

- Nichtzahlung des Beitrages trotz Anmahnung

       Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich persönlich vor dem
       Vorstand oder schriftlich zu rechtfertigen. Der Beschluss über den Ausschluss ist mit Gründen
       zu versehen und dem Mitglied mittels eingeschriebenen Briefes bekanntzumachen.

2.3   Mit der Beendigung der Mitgliedschaft bestehen keine Ansprüche dem Verein gegenüber.

 

§ 5 Ehrenmitglieder – Ehrenvorsitzender

1.   Ehrenmitglieder können auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung
      ernannt werden. Voraussetzung für eine solche Ernennung ist, dass sich der Auszuzeichnende
      hervorragende Verdienste um die esg erworben hat.

2.   Ein Ehrenvorsitzender kann auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung ernannt
      werden. Er hat Sitz und Stimme im Vorstand.

3.   Ehrenmitglieder und Ehrenvorsitzender sind von der Beitragspflicht befreit.

 

§ 6 Beiträge

1.   Jedes Mitglied hat einen Mitgliedsbeitrag zu zahlen.

      Höhe der Beiträge und Art der Zahlungsweise werden von der Mitgliederversammlung
      festgelegt. Die Beitragszahlung erfolgt per Bankeinzug.

2.    Der Jahresbeitrag wird bei Eintritt bis zum 31.05. in voller Höhe erhoben, danach für
       das laufende Jahr zur Hälfte.

3.    Die Zahlung kann in einem Jahresbetrag oder in zwei Halbjahresbeträgen erfolgen.

4.    Eingeschlossen in den Beitrag ist das von der esg herausgegebene Mitteilungsblatt „echo“.

5.    Der Jahresbeitrag wird bei Beendigung der Mitgliedschaft zum 30.06. zur Hälfte erstattet.

 

§ 7 Organe

Organe des Vereins sind:

1.   die Mitgliederversammlung

2.   der Vorstand

 

§ 8 Mitgliederversammlung

Mitgliederversammlungen sind ordentliche und außerordentliche.

Aufgaben der Mitgliederversammlung, die in der Tagesordnung ausgewiesen sein müssen, sind:

- Beschlüsse über Satzungsänderungen

- Entgegennahme des Berichtes des Vorstandes

- Entgegennahme des Kassenberichtes

- Entgegennahme des Berichtes der Kassenprüfer

- Beratung und Verabschiedung des Haushaltsplanes sowie Festsetzung der Vereinsbeiträge und

  anderer Fälligkeiten

- Entlastung des Vorstandes

- Wahl des Vorstandes

- Wahl von zwei Kassenprüfern und zwei Stellvertretern

- Anträge

Anträge zur Mitgliederversammlung sind dem Vorstand bis spätestens fünf Tage vor dem Termin schriftlich einzureichen. Anträge, die nicht auf der Tagesordnung stehen, können nur mit einer Zweidrittelmehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder zur Beratung zugelassen werden.

Abstimmungen erfolgen mit einfacher Stimmenmehrheit; Stimmengleichheit verwirft einen Antrag.

Über den Ablauf der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.

 

§ 9 Vorstand

1.   Der Vorstand vertritt die Interessen des Vereins nach innen und außen.

      Er wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt.

      Der Vorstand besteht aus:

- dem Vorsitzenden

- dem stellvertretenden Vorsitzenden

- dem Schatzmeister

- dem stellvertretenden Schatzmeister

- dem Schriftführer

- dem stellvertretenden Schriftführer

- bis zu sechs Beisitzern, von denen einer Leiter der Abteilung ambulanter Behindertensport ist.

        Außerdem kann dem Vorstand ein von der Mitgliederversammlung ernannter Ehrenvorsitzender
        angehören.

2.   Den Vorstand im Sinne des § 26 BGB bilden der Vorsitzende, der stellvertretende Vorsitzende und
      der Schatzmeister;  zwei von ihnen vertreten gemeinsam den Verein.

3.   Dem Vorstand gehört mit beratender Stimme der Geschäftsführer an.

4.   Der Vorstand tritt nach Bedarf zusammen, mindestens jedoch einmal im Quartal.

      Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vor Ablauf der Amtszeit aus, so wird ein Nachfolger
      in der nächsten Mitgliederversammlung gewählt.

5.   Zur Führung der laufenden Geschäfte kann der Vorstand bezahlte Mitarbeiter einstellen,
      deren Arbeitsgebiete durch eine Geschäftsordnung festgelegt werden.

 

§ 10 Finanzangelegenheiten

1.     Der Verein finanziert sich aus Beiträgen, Zuschüssen, Spenden und öffentlichen Beihilfen.
        Die Beiträge, Zuschüsse, Spenden und Beihilfen fließen in die Vereinskasse:

        Das Vereinsvermögen wird vom Schatzmeister verwaltet. Er unterrichtet den Vorstand
        kontinuierlich über die Finanzlage des Vereins.

2.     Die von der Mitgliederversammlung bestellten Kassenprüfer haben das Recht und die
        Pflicht, die Kasse zu überwachen und zu prüfen. Über diese Prüfung erstatten sie der
        Mitgliederversammlung Bericht.

 

§ 11 Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann nur von einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke mit einer Mehrheit von mindestens drei Viertel der zum Zeitpunkt der Abstimmung anwesenden Stimmberechtigten beschlossen werden. Das nach Auflösung des Vereins und nach Beendigung der Liquidation verbleibende Vermögen fällt an die Stadt Essen, die es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke, vor allem sportliche Aktivitäten älterer Menschen zu verwenden hat.

 

§ 12 Satzungsänderungen

1.     Satzungsänderungen können von der Mitgliederversammlung nur mit einer
        Dreiviertelmehrheit der anwesenden Stimmberechtigten beschlossen werden.

2.     Diese Satzung tritt mit ihrer Eintragung in das Vereinsregister in Kraft. Gleichzeitig tritt dann die
        Satzung vom 05.02.1992 in der letztmalig geänderten Fassung vom 23.11.1994 außer Kraft.

3.     Diese Satzung ist mit Beschluss der Mitgliederversammlung vom 11.03.2015 verabschiedet
        worden.

 

§ 13 Sprachform

Personenbezogene Bezeichnungen dieser Satzung gelten für Frauen in der weiblichen und für Männer in der männlichen Sprachform.

 

Abteilungsordnung

§ 1 Zweck der Abteilung

1.   Zweck der Abteilung ist es, den Behindertensport als ambulanten Behindertensport
      (Rehabilitationssport) zur Erhaltung und Wiedergewinnung der Gesundheit und der körperlichen
      Leistungsfähigkeit sowie zur Förderung der Eigeninitiative, der Selbstständigkeit und der sozialen
      Integration zu fördern.

2.   Um diesen Zweck zu erreichen, soll jedem Behinderten die Teilnahme am Behindertensport
      ermöglicht werden.

 

§ 2 Bestandteil der Abteilungsordnung

      Bestandteil der Abteilungsordnung werden die Richtlinien für die Durchführung von
      Versehrtenleibesübungen und des ambulanten Behindertensports (Rehabilitationssports)
      als „Rehabilitationsmaßnahme Sport“ durch die Mitglieder des BRSNW.

 

§ 3

Im Übrigen gilt die Satzung der esg.